Was tun? Aktiv werden, mitdenken, handeln!

Gehen Sie zu Fuß, fahren Sie mit den Öffis oder nehmen Sie das Fahrrad! Beenden Sie die historische Fehlentwicklung des städtischen Verkehrs in Berlin. Sorgen Sie mit all Ihrem Verhalten dafür, daß Berlin wieder lebenswert wird für uns Menschen. Fragen Sie die gewählten Parteien, wie es weiter geht, siehe ...

Lassen Sie sich keinen Mist erzählen! Fordern Sie frische Luft, Ruhe, Mobilität und eine Zukunft für Ihre Kinder und Enkel! Für die Realisierung einer lebenswerten Zukunft wurden die Herren und Damen gewählt.

Diskutieren Sie mit ihren Mitmenschen über die Mobilität der Zukunft! (z.B. in Berlin)

Warum sollte nicht auch in Berlin die Lebensqualität steigen? Hier ein paar Vorschläge:

  1. Die Toleranz unserer Ordnungshüter gegenüber Verkehrssündern ist auf Null zu reduzieren. Es sind die Maximalstrafen anzusetzen. Mehr Fahrradstreifen sind seitens der Polizei einzusetzen.  Kritische Routen dürfen von der Bevölkerung täglich neu über eine Internetseite vorgeschlagen werden, z.B. Blog. Wo gibt es die unartigsten Verkehrsteilnehmer?
  2. Was halten Sie von einem Innenstadtring für Straßenbahn, Fahrräder und selbstfahrende Autos? Niemand müsste mehr sein Auto oder einen Parkplatz suchen. Der Innenstadtring wäre die schnellste Verbindung innerhalb der Stadt und würde damit den Straßenverkehr deutlich entlasten. Nachts verwandelt sich die Straßenbahn in eine Cargo-Tram und verteilt Waren über die Stadt, siehe ...
    http://www.sz-online.de/nachrichten/die-cargo-tram-ist-wieder-da-3644803.html
  3. Wie wäre es mit einer Fußgängerzone Turmstraße anstelle von sechs völlig dusselig genutzten Fahrbahnen? Bis 2020 soll die Straßenbahn vom Hauptbahnhof bis zur Turmstraße fahren (und darüberhinaus ggf. bis zur Jungfernheide oder dem Virchow-Klinikum). Das wäre eine excellente Gelegenheit, um endlich die Turmstraße den dort lebenden Menschen zurück zu geben.
  4. Die Bergmannstraße in Kreuzberg ist ebenfalls eine Straße, welche eigentlich eine Fußgängerzone sein sollte. Der Platzbedarf der hier fahrenden und parkenden Autos ist im Verhältnis zu den Menschenmassen in der Straße viel zu hoch.
  5. Wie wäre es mit einem autofreien Vorplatz vor dem Hauptbahnhof? Taxen könnten auch rechts neben dem Bahnhof Gäste aufnehmen. Privatfahrzeuge stiften vor dem Hauptbahnhof nur Chaos und haben dort gar nichts zu suchen! Die Maximalgeschwindigkeit auf der Invalidenstraße vor dem Hauptbahnhof ist mit 30km/h anzusetzen. Der Übergang zur Straßenbahn ist durch einen Zebrastreifen zu ersetzen.
  6. Auch der Platz zu beiden Seiten des Brandenburger Tors sollte weiter verkehrsberuhigt werden. Hier gibt es nach wie vor viel zu viele Autos. Mit Lärm und Gestank sind Touristen nicht zu begeistern. Ein Kreis von einem Kilometer um das Brandenburger Tor als Nogo-Area für KFZ wäre sinnvoll und würde für eine angemessene Sicherheit sorgen.
  7. Unter den Linden ist ebenfalls eine Straße, welche sofort geräumt werden sollte für Fußgänger- und Fahrradverkehr. Wer beim letzten "Festival of Lights" bzw. "Berlin leuchtet" versucht hat, hier spazieren zu gehen, der wird nicht wieder kommen. KFZ machen aus unserem eigentlich zu Spaziergängen sehr einladenden Boulevard eine enge, laute, gefährliche Provinzstraße. Aktuell ist hier nicht die Spur von Erholung möglich. Der Kaffee wird woanders getrunken, denn hier ist er sein Geld nicht wert - aufgrund der geschilderten Umstände.
  8. Um die Wilmersdorfer Straße herum gibt es sehr großen Handlungsbedarf. Das Durchkommen ist schwierig. Es ist mir nicht klar, warum die Straßen zum Parkhaus und wieder heraus keine Einbahnstrassen sind!? KFZ sind hier unnötig hektisch, laut und aggressiv. In die Pestalozzistraße sollten nur Anlieger und Lieferanten einfahren dürfen. Die Umwandlung in eine Spielstraße ist wünschenswert.
  9. Die Windscheidstraße zwischen Stuttgarter Platz und Kantstraße sollte in eine Spielstraße umgewandelt werden - Einfahrt nur für Anlieger. Der aktuelle Durchfahrtsverkehr ist für alle Besucher der Straße eine Zumutung. Die Durchfahrtsmöglichkeit in diesem Bereich muss stark eingeschränkt werden.

Was halten Sie von meinen Vorschlägen? Denken Sie mal darüber nach!